Namenslisten

Seltene biblische Vornamen für Mädchen

Biblische Namen werden in Deutschland seit vielen Jahrhunderten vergeben. Sie sind echte Klassiker unter den Vornamen und die beliebtesten biblischen Vornamen für Mädchen sind zurzeit Anna, Hannah und  Lea. Diese Namen sind sehr schön, aber die Bibel bietet auch noch weitere schöne Namen, die bei uns weniger häufig vergeben werden. Einige dieser Namen möchte ich hier vorstellen.

 

Debora – Debora oder auch Deborah war eine Richterin und Prophetin, die die Israeliten zu einem wichtigen Sieg führt.  Der Name beutet „Biene“ und wurde  in den 1950er, 60er und 70er Jahren sehr häufig im anglophonen Raum vergeben. Heute wird der Name nur noch selten gewählt, was schade ist, da es sich um einen besonders schönen Namen mit einem sehr femininen Klang handelt.

Edna – Im Buch Tobit ist Edna die Frau Raguels, die darauf vertraut, dass Gott ihre Tochter heilen wird und ihr Glaube wird belohnt. Der Name Edna besitzt einen fröhlichen Klang und kann zu „Eddi“ gekürzt werden. Edna bedeutet „Wonne“ und „Entzücken“.

Jemima – bedeutet „Täubchen“ und war in der Bibel eine Tochter Hiobs. Der Name klingt sowohl mit deutscher als auch englischer Aussprache süß und unerwartet.

Judith – Judith ist in der Bibel eine Witwe, die ihrem Volk, den Israeliten, zum Sieg über die Assyrer verhilft durch die Ermordung von Holofernes, dem obersten Hauptmann der Assyrer. Der Name bedeutet „Frau aus Judäa“ und ist zwar ziemlich selten, aber dennoch bekannt.

Ketura – Ketura war in der Bibel die dritte Frau Abrahams. Ihr Name bedeutet „Weihrauch“. Der Name wird im Anglophonen Raum selten verwendet und in Deutschland fast nie.

Lilith – Lilith war die erste Frau Adams, die aus dem Paradies vertrieben wurde, da sie sich Adam nicht unterwerfen wollte. Daher galt sie früher als eine schlechte, dämonische Frau. Heute jedoch bewundert man Lilith dafür, dass sie sich –im Gegensatz zu Eva – nicht Adam unterworfen hat sondern gleichberechtigt sein wollte. Durch diese Änderung in der Auffassung von Lilith wurde der Name in den letzten Jahrzehnten manchmal vergeben, aber er ist trotzdem noch sehr selten. Lilith bedeutet „die Nächtliche“ und kann eine gute Alternative sein für Eltern, denen der Name Lily zu häufig ist.

Lydia – Lydia von Philippi war laut der Apostelgeschichte von Lukas die erste europäische Frau, die Christin wurde.  Der Name bedeutet „Frau aus Lydien“ und besitzt einen angenehmen, weichen Klang.

Magdalena – der Name Magdalena ist vor allem bekannt durch Maria Magdalena, eine Begleiterin Jesu, die Zeugin seiner Auferstehung wurde. Einige behaupten außerdem Maria Magdalena sei die Ehefrau Jesu und die Mutter seines Kindes gewesen. Der Name bedeutet „die aus Magdala stammende“

Noa – Noa war in der Bibel eine Tochter von Zelofhad. Der Name ist nicht mit dem männlichen Namen Noah verwandt und bedeutet „die Bewegende“ oder auch „die Ruhebringende“. Der wunderschöne Namen gehört in Israel, den Niederlanden und Spanien zu den beliebtesten Mädchennamen, wird aber in Deutschland nur sehr selten vergeben.

Salome – die wohl bekannteste Salome aus der Bibel ist die Stieftochter des Herodes, die Herodes bat ihr den Kopf von Johannes dem Täufer zu schenken. Es gibt jedoch noch eine weitere Salome, die eine Jüngerin Jesu ist und damit als Namensvorbild geeigneter erscheint. Der Name bedeutet „die Friedliche“.

Sarai – Sarai ist eine interessante Form des Namens Sara, den die biblische Sarah durch Gott ein Jahr vor der Geburt ihres Sohnes Isaak erhält. Sara wird als Erzmutter Israels verehrt. Beide Namen bedeuten „Fürstin“.

Tabita – Tabita oder auch Tabitha ist der Name einer Jüngerin Jesu. Ihr Name bedeutet „Gazelle“. In der Lutherübersetzung wurde Tabita zu Tabea umgeändert.

Zippora(h) – Zipporah war Moses Frau im Alten Testament. Der Name bedeutet „kleiner Vogel“ und klingt sogar ein bisschen nach Vogelgesang.

 

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