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Warum Sie Ihrem Kind einen Zweitnamen geben sollten

Immer mehr Kinder tragen Zweitnamen und es gibt viele gute Gründe für diesen Trend:

  1. Zweitnamen geben Ihrem Kind Optionen: Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Vornamen – entweder ist er zu gewöhnlich, zu außergewöhnlich oder er gefällt aus anderen Gründen nicht. Wenn Sie Ihrem Kind mehrere Vornamen geben, dann hat er oder sie später die Option sich für einen zu entscheiden und muss nicht gleich den Namen komplett ändern lassen.
  2. Sie müssen sich nicht für einen Namen entscheiden: häufig ist es für Eltern schwierig sich für einen Namen zu entscheiden – warum sich also entscheiden wenn man auch beide Namen haben kann? Der Zweitname bietet auch die Option einen mutigen Namen zu vergeben, den man nicht als Rufnamen des Kindes haben möchte.
  3. Ihr Kind kann sich besser von anderen Kindern absetzten: Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, denke ich an die Lisas, Annes und Lauras, die nicht nur mit dem Vornamen angesprochen wurden wie der Rest von uns, sondern auch noch mit dem Nachnamen, weil es mehrere von ihnen in der Klasse gab und die sich ständig umdrehten weil irgendwo ihr Name gerufen wurde. Heute sind diese häufigen Namen Emma, Mia und Ben, die mit einem Zweitnamen einzigartiger gemacht werden können.
  4. Es ist eine schöne Möglichkeit Familienmitglieder zu ehren: Ihr kürzlich verstorbener Opa hieß Friedrich, aber Sie haben bereits beschlossen Ihr Kind Max zu nennen? Warum dann nicht einfach Max Friedrich?
  5. Der Zweitname ist notwendig bei geschlechtsneutralen Erstnamen: In Deutschland ist es oftmals notwendig einen geschlechtlich eindeutigen Zweitnamen hinzuzufügen. Zwar gibt es keine gesetzliche Grundlage hierfür, aber es ist durchaus sinnvoll, denn ohne den Zweitnamen würde ein Kim wohl häufig Briefe adressiert an Frau Kim Musternamann erhalten. Gleiches gilt für die Namen: Cato, Eike, Luca/Luka, Nikita, Noa, Robin, Sascha und einige andere.
  6. Ein Zweitname kann zu einem runderen Klang verhelfen: Manchmal klingt die Kombination des Erst- und Familiennamens etwas abgehackt. Hier kann ein schöner Zweitname Abhilfe verschaffen, der dem Namen einen schönen, runden Klang verleiht.
  7. Zweitnamen haben eine lange Tradition: Während vor vielen Jahrhunderten fast nur Adlige mehr als einen Namen trugen, kamen später immer mehr Eltern auf den Geschmack ihren Kindern mehrere Vornamen zu geben. Auch heute noch tragen viele Menschen mehr als einen Vornamen. Man muss natürlich nicht mit dem Strom schwimmen, aber es kann sich auch lohnen.

 

Was haltet ihr von Zweitnamen?

 

 

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Ein Kommentar zu „Warum Sie Ihrem Kind einen Zweitnamen geben sollten

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